Wir wollen neue Wohnungen an der Straße am Akku

Erneut wird in dieser Woche in der Gemeinde, dieses Mal im Finanzausschuss, über die Erweiterung der Wohnbebauung in Barsbüttel gestritten. Es geht um den Kauf einer Fläche im Norden, die von einem Landwirt angeboten wird und über die das Baugebiet nördlich des Waldenburger Weges angebunden werden kann. Dort sollen Ein- und Zweifamilienhäuser gebaut werden. Darüber hinaus wird mit dem Kauf dieser Fläche die Möglichkeit geschaffen, Mehrfamilienhäuser Am Akku mit gefördertem Wohnraum entstehen zu lassen. Der Landwirt verzichtet mit dem Kauf der Fläche im Norden auf hohe Ausgleichszahlungen und kommt der Gemeinde  damit wohlwollend entgegen.

Der Kauf dieser Fläche wird von BfB und CDU bisher abgelehnt. 

Die SPD Barsbüttel spricht sich für den Kauf der Fläche aus und will damit in erster Linie den Bau von preiswerten Wohnraum Am Akku ermöglichen. Auch möchte die SPD es ermöglichen, dass die verkehrliche Erschließung des Baugebietes nördlich des Waldenburger Weges über diese neue Fläche und nicht über den Waldenburger Weg und die Keilaer Straße erfolgt.


Die SPD tritt für ein sinnvolles Wachsen der Gemeinde Barsbüttel ein. 

  • Ein wachsender Ort bringt junge Familien und Lebendigkeit nach Barsbüttel.
  • Die Kaufkraft wächst, es kommen mehr Geschäfte und Dienstleistungen nach Barsbüttel, so z.B. wird das gastronomische Angebot größer. 
  • Die Handwerksbetriebe im Ort haben eine bessere Auslastung.
  • Das Angebot an Kultur und Bildung wird reicher. Mit dem Wachsen der EKG konnte in den letzten Jahren das Lernangebot der EKG wesentlich erweitert werden. Eltern und Schüler sind heute zufriedener als früher.
  • Mehr Bürgerinnen und Bürger werden Mitglieder der Feuerwehr, engagieren sich in den Vereinen, übernehmen ehrenamtliche Aufgaben.
  • Unternehmen, Kitas und Schulen finden Fach- und Arbeitskräfte vor Ort.

  • Ein wachsender Ort realisiert mehr Einnahmen anteilig an Lohn-, Einkommen- Grund- und Umsatzsteuern. Auch werden die Gewerbesteuereinnahmen durch wachsende Gewinne der einheimischen Unternehmen steigen. 

Nicht nur in Hamburg fehlen Wohnungen. Auch im Kreis Stormarn werden in den nächsten Jahren 15.000 neue Wohnungen gebraucht. Nicht nur in Ahrensburg, Glinde oder Reinbek müssen neue Häuser entstehen – auch in Barsbüttel. 

Diese Verpflichtung kann man nicht ablehnen: „Neubauwohnungen ja, aber bitte nicht bei uns“.

Jeder Bürger hat ein Recht, dort zu wohnen, wo die Familie es möchte und er es sich leisten kann. Nicht die Politik darf bestimmen, wo eine Familie leben soll. Die SPD fordert, dass das Recht auf bezahlbaren Wohnraum in die Landesverfassung aufgenommen wird. 

Die Nachfrage nach Wohnungen für Senioren und insbesondere nach bezahlbaren Wohnungen in Barsbüttel ist groß. Fast 100 Haushalte haben in Barsbüttel ein Anrecht auf eine Sozialwohnung und suchen diese vergeblich..  

Eine solidarische Gesellschaft muss sich dieser Herausforderung annehmen. 

Die SPD ist für ein sinnvolles Wachsen der Gemeinde Barsbüttel.