SPD fordert Kaufpreisermäßigung für gemeindeeigene Grundstücke

Bei der Festlegung der Verkaufspreise für die Grundstücke der Gemeinde, die jetzt in Willinghusen zum Verkauf anstehen, forderte die SPD eine Ermäßigung für Käufer mit Kindern.

Der Verkaufspreis sollte auf 300 Euro je Quadratmeter festgelegt werden. Auf Antrag der SPD Fraktion sollte der Preis für Familien mit einem Kind auf 270 Euro, für Familien mit zwei Kindern 240 Euro herabgesetzt werden.  

Diese Ermäßigung sollte Käufern mit einem Familieneinkommen von jährlich 55.000 Euro (brutto) und Alleinerziehende von 35.000 Euro (brutto) zugute kommen. 

Der Antrag der SPD war in der CDU umstritten. Teile der CDU Fraktion stimmten dem Antrag der SPD zu. BfB, der Vertreter der FDP und die ehemalige Gemeindevertreterin der SPD Frau Wieczorreck waren erwartungsgemäß dagegen. 

Hermann Hanser (SPD): „Die Argumentation der Gegner des Antrages gipfelten in der Aussage, dass Kinder der Gemeinde viel Geld kosten würden und man deshalb nicht noch deren Familien bezuschussen sollte. Welch‘ familienfeindliche Argumentation“. 

Bei der Abstimmung in der Gemeindevertretung kam es auf die Stimmen der Grünen an. Die Stimmen der SPD und Teile der CDU reichten nicht aus.  

Klaus-Jürgen Krüger (SPD): „Wir waren uns sicher, dass die Grünen eine kinderfreundliche Politik wollen und unseren Antrag unterstützen würden“. 

Die Grünen lehnten den Antrag ab. Das Vorhaben der SPD war gescheitert.

Jeder Käufer muss jetzt Euro 300 je Quadratmeter zahlen.